01
HUMANSTUDIEDOPPELBLINDCROSSOVERN = 16250 MG
Nelkenpolyphenole nach kontrolliertem Alkoholkonsum
Sechzehn männliche soziale Trinker erhielten in einer randomisierten, doppelblinden Crossover-Studie entweder ein Placebo oder 250 mg des standardisierten polyphenolreichen Nelkenknospenextrakts Clovinol. Anschließend wurde Alkohol in einer Dosis von 1 g pro kg Körpergewicht verabreicht.
Was wurde beobachtet?
Die Autoren berichteten unter Clovinol eine schnellere Abnahme der Acetaldehydkonzentration im Blut sowie Unterschiede bei Markern für oxidativen Stress, Lipidperoxidation und Entzündung. Der zusammengefasste Hangover-Schweregrad lag in der Extraktgruppe laut Publikation um 55,34 Prozent niedriger als unter Placebo.
Originalstudie ↗
02
TIERSTUDIEWISTAR-RATTEN30 TAGE100 MG/KG
Nelkenpolyphenole, Leber und oxidativer Stress
In einem 30-tägigen Tiermodell erhielten Wistar-Ratten täglich Ethanol in einer Dosis von 12,5 g pro kg Körpergewicht. Eine weitere Gruppe erhielt zusätzlich 100 mg Clovinol pro kg Körpergewicht. Untersucht wurden Leberenzyme, antioxidative Enzyme, Entzündungsmarker und die Leberhistologie.
Was wurde beobachtet?
Die Ethanolexposition erhöhte unter anderem Lebermarker, Entzündungsmarker und Lipidperoxidation und verringerte antioxidative Parameter. Bei zusätzlicher Gabe von Clovinol berichteten die Autoren signifikante Veränderungen dieser biochemischen und molekularen Parameter in Richtung der Kontrollwerte sowie eine Verringerung der alkoholbedingten Leberveränderungen.
Originalstudie ↗
03
TIERSTUDIEWISTAR-RATTENETHANOL-MODELL100 MG/KG
Nelkenpolyphenole und ethanolbedingte Magenschädigung
Ein standardisierter polyphenolreicher Nelkenknospenextrakt wurde in Tiermodellen auf antioxidative, entzündungsmodulierende und antiulzerogene Eigenschaften untersucht. Im Ethanol-Modell erhielten Wistar-Ratten Clovinol in einer Dosis von 100 mg pro kg Körpergewicht.
Was wurde beobachtet?
Die Autoren berichteten bei 100 mg Clovinol pro kg Körpergewicht eine Hemmung ethanolinduzierter Magengeschwüre von mehr als 97 Prozent. Gleichzeitig wurden höhere Aktivitäten beziehungsweise Konzentrationen antioxidativer Systeme wie SOD, Glutathion und Katalase sowie eine geringere Lipidperoxidation beschrieben.
Originalstudie ↗